Augmented Reality (AR) in Lernprozessen

Produzenten und Bildungsexperten sehen große Potenziale für neue Lernform

Wie kann Augmented Reality (AR) gemeinsam mit anderen Lernformen die Aus- und Weiterbildung bereichern? Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, trafen sich 50 Vertreter/innen von Hochschulen, Instituten, Industrieunternehmen und Verlagen zu einem ersten Austausch in Berlin. Eingeladen hatte zu diesem „AR-Dialog“ das Projekt Social Augmented Learning (SAL) und das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in das Fraunhofer-Forum Berlin.

Jürgen Kappus von der [ka:media] interactive GmbH ging in seinem Vortrag auf die gesamte Breite bereits am Markt befindlicher AR-Anwendungen ein. Für ihn ist AR kein Hype mehr, sondern eine Zukunftstechnologie, die durch weitere Förderung hin zu nachhaltigen, Mehrwerte schaffenden Lösungen weiter entwickelt werden muss.

Handout: Vortrag zu Einsatz von Augmented Reality (AR)Grafik aus dem Vortrag zum Einsatz von Augmented Reality

 

So setzen Sie Augmented Reality in Ihrem Unternehmen ein

Beispiel einer Augmented Reality Anwendung Augmented Reality für Unternehmen

Vorträge anderer Referenten zu Augmented Reality und Bildung

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Prof. Dr. Bodo Urban vom Fraunhofer IGD in einem einführenden Vortrag Konzepte und Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality. Die Herausforderungen an die Bildung durch den digitalen Wandel standen im Mittelpunkt des Beitrags von Prof. Dr. Anne König von der Beuth-Hochschule für Technik, Berlin. Anhand der Veränderungen der Hochschulpraxis und bei den Studierenden wurden die Herausforderungen an die heutige Lehre verdeutlicht.

Ein konkretes Anwendungsbeispiel für AR in der Ausbildung demonstrierte Christian Dominic Fehling von der Bergischen Universität Wuppertal. Anhand der im Projekt SAL vom Fraunhofer IGD entwickelten Lehr- und Lernanwendung erläuterte er, wie Augmented Reality und 3DModelle die verborgenen Prozesse im Inneren einer Druckmaschine sichtbar und damit besser lernbar machen können. Ein eigens entwickeltes Autorenwerkzeugs ermöglicht Lehrenden darüber hinaus auf einfache Art und Weise Inhalte für das Lernen in einer erweiterten Realität zu erstellen, zu bearbeiten und so zu individualisieren.

AR Diskussion

In der anschließenden Diskussion spielten vor allem die Fragen nach dem didaktischen Mehrwert des AR-Einsatzes, die Erstellung von einsetzbaren 3D-Modellen und Usability eine Rolle. Vorteile der Augmented Reality werden in der unmittelbaren, authentischen Verknüpfung von Realität und Virtualität gesehen. Es wird prognostiziert, dass die technologischen Entwicklungsschübe im Zuge der digitalen Transformation neue Methoden der (semi-)automatischen Erstellung von 3D-Inhalten hervorbringen werden. Zum Interaktionsdesign von Augmented Reality gibt es,verglichen z. B. mit den Touch-Gesten am Smartphone, leider noch keine etablierten BestPractice-Beispiele.

Zur Webseite des SAL Projekts >

Zur Website der ka:media interactive GmbH >

 

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